Historie

Fußball in Schnaitsee in den Fünfziger Jahren

Wann genau in Schnaitsee begonnen wurde, Fußball zu spielen, lässt sich natürlich nicht mehr feststellen. Von den Anfängen in den Zwanziger Jahren haben wir bereits berichtet.

Nach dem 2. Weltkrieg etablierte sich der Fußball wieder schnell. Der Bayerische Fußballverband organisierte den Spielbetrieb und immer mehr Vereine nahmen daran teil. Im Dress der Ersten Mannschaft zu sein, war noch etwas Besonderes – man vertrat sein Dorf mit Einsatz und Hingabe, wie wir dies heute nur noch selten erleben. So erzählt man sich in Schnaitsee heute noch gerne die Geschichte vom Heimspiel 1948 gegen Obing. Das Derby war von hitziger Atmosphäre geprägt, als Alois Schmidinger einen Obinger Fußballer foulte. Schnell kam es zu einer Rauferei, in deren Verlauf den Obinger Spielern die Oberhemden zerrissen wurden. Nach Beendigung des Spiels begaben sich die Obinger zurück Richtung offenen Lastwagen, mit dem man gekommen war. Dieser war unterhalb des Ballaufanwesens in der Chiemseestr. geparkt. Mittlerweile war auch Alois Schmidinger zu Hause und als er die Obinger so knapp unter seiner Haustüre sah, dachte er sofort an eine Abkühlung der hitzigen Gemüter. Er rannte ins Haus, holte einen Eimer voll Wasser und übergoss die Obinger mit Wasser und Spott.

Dieses Spiel hatte allerdings Folgen, Alois Schmidinger mußte sich beim Sportgericht in Rosenheim verantworten. Auf die Drohung des Richters, eine fünfwöchige Sperre zu verhängen erwiderte der damalige Abteilungsleiter Alfred Schläger, dass damit der Spielbetrieb in Schnaitsee gefährdet sei. Beeindruckt davon nahm der Richter nun Abstand von einer Strafe, jetzt wiederum wollte Alois Schmidinger aber nicht mehr spielen. Nach hitzigen Wortgefechten endete die Verhandlung mit der Anweisung des Richters, Alois Schmidinger müsse nun wieder für den TSV spielen.

Ein echtes Erlebnis waren damals die Auswärtsspiele, zu denen man bei größeren Entfernungen oft mit dem LKW oder der Bahn fuhr. Die Lastwägen waren offen und ohne besonderem Aufbau. Man stellte einfach vier Sitzreihen auf die Ladefläche und nahm Platz, bis der Wagen mit über 30 Personen (Spieler, Jugendspieler, Fans) übervoll war.

Damals waren „Holzgaser” verbreitete Fahrzeuge. Diese wurden mit Holz betrieben. War der Brennstoff verbraucht, so ging man zum nächsten Bauern und besorgte sich Nachschub. Es bedurfte allerdings enormen bürokratischen Aufwand, da jede Fahrt von den Amis genehmigt werden musste. Franz Karr aus Schnaitsee, der kurzzeitig ein Fuhrunternehmen betrieb, wagte es aber auch schon mal ohne Genehmigung. Während einer Zugfahrt nach Aschau im Chiemgau wurde gewettet, wer wohl den Hebel für die Notbremse erreichen würde. Toni Zeller gewann die Wette und der Zug stand wenig später. Ein Nachspiel hatte diese Gaudi zum Glück nicht.

Unvorstellbar für die heutige Fußballergeneration war die Ausrüstung in jener Zeit. Ein gutes Schuhwerk war selten und nur mit Glück fanden sich Lederschuhe oder Bergschuhe, die man zu Sportschuhen umfunktionieren durfte. Toni Waldinger, ein Schuster, schlug zunächst die Absätze herunter und nagelte anschließend Stollen aus Leder auf die Sohle. Überstehende Nägel sorgten oft für wunde Füße. Später konnte man sich Stahlkappen-Fußballschuhe mit Metallstollen auf Schwarzmärkten besorgen. Abgenutzte Stollen waren verantwortlich für viele Verletzungen, da Schienbeinschoner noch unbekannt waren. Einen Trainer und sonstige Betreuer gab es auch noch nicht. Man spielte Abends, wann immer Zeit war. Ohne taktisches Geplänkel wurde losgespielt und der “Bauern-Spitz” hatte Hochkonjunktur.

Erste Trainer und Meisterschaft 1969

Mitte der Sechziger Jahre gelang es Abteilungsleiter Ludwig Hardt Herrn Amrehn aus Wasserburg als Trainer zu verpflichten. Josef Amrehn war schon als Spieler für unseren TSV aktiv. Mit ihm und anschließend Hans Siglreithmaier aus Harpfing wurde der Spielbetrieb nun etwas professioneller gestaltet.

Die Früchte erntete allerdings erst Edwin Mittermaier in der Saison 1968/1969, als Schnaitsee souverän mit 6 Punkte Vorsprung die Meisterschaft holte.

Zu feiern wusste man auch damals gebührend. Mit dem Bus aus Erharting kommend (letztes Spiel 3:1 gewonnen) wurde am Ortseingang gestoppt und ein Zug formiert. Mit Musikkapelle, Fahne und Vorstandschaft voraus zogen die Meisterspieler (Bild) nach Schnaitsee ein, wo am Kirchplatz ein kleiner Empfang geplant war. Hätte das Schnaitseer Rathaus einen Balkon hätte man ebenso wie die Bayern die Meisterschaft feiern können.

Im Bild die Meistermannschaft:

Edwin Mittermaier, Rudi Lee, Hans Ederer, Alfons Verbega, Josef Poschner, Manfred Urbauer, Theo  Klitzpera, Sepp Fenis, Klaus Stein, Abtl. Alfred Schillmaier, vorne: Sepp Teil, Albert Liegl, Günter Verbega, Uli Ludwig, Josef Hungerhuber

In der B-Klasse konnte man sich allerdings nur ein Jahr halten, dann ging es mit Hans Binder wieder in der C-Klasse um Punkte.

Meisterschaft mit Franz Altinger

Im Sommer 1973 übernahm unser jetziger Schriftführer Franz Altinger das Traineramt. Im spannenden Zweikampf mit Gars konnte am 18. November 1973 die Herbstmeisterschaft beim Schederecker gefeiert werden, Für Stimmung sorgten vor allem Alfons Verbega am Klavier und Klaus Hardt mit der Gitarre. Gut, dass die Spielzeit zu Ende war, denn schon eine Woche später hätte das verhängte “Sonntagfahrverbot” wegen der Ölkrise nicht nur für Schlagzeilen, sondern auch zu Spielausfällen gesorgt.

Bild der Meistermannschaft: (hinten v.l.) Ostermayer Walter, Arthur Pedrotti, Josef Poschner, Arthur Katozka, Alois Schmidinger, Klaus Stein, Alfons Verbega, Manfred Urbauer, (vorne v.l.) Hans Ederer, Michael Mitterer, Günter Verbega, Uli Ludwig, Klaus Hardt

In der Rückrunde ließ sich der TSV nicht mehr einholen und so konnte bereits am 5. Mai nach dem 5:1 Sieg gegen Unterneukirchen Meisterschaft und Aufstieg gefeiert werden. Nach dem Saisonfinale in Peterskirchen wurde mit einem Autokorso und wehenden Fahnen in Schnaitsee Einzug gehalten.

In den Folgejahren behauptete sich der TSV Schnaitsee sehr erfolgreich in der B-Klasse. Am 1. Spieltag der Saison 76/77 war der TSV erstmals Tabellenführer der B-Klasse, da alle anderen Spiele unentschieden endeten. Man hätte wohl das Tor zur A-Klasse aufstoßen können, aber ein Zusammenbruch von Alois Schmidinger (14 Tage Krankenhaus) und eine unkonstante Rückrunde brachten als Ergebnis der Saison nur den 4. Platz.

Otto Michel neuer Trainer

“Ufo” Unterforsthuber folgt 1978 Heiner Erdlen in der Position des Abteilungsleiters. Durch ihn wurde Otto Michel aus Waldhausen als Trainer verpflichtet. Mit Manfred Urbauer verabschiedete sich in dieser Saison nach über 440 Spielen für den TSV ein Urgestein. Konnte man die Saison 78/79 noch einigermaßen erfolgreich abschließen (Rang 8), so musste man ein Jahr später den Abstieg in die C-Klasse hinnehmen. Nach einer schwachen Vorrunde trennten wir uns von Trainer Michel, eine Besserung trat aber nicht ein. Im Spiel gegen Babensham am 14. Juni 1980 wurde der Abstieg besiegelt. Interessante Anekdote am Rande war, dass in der Halbzeit beim Stande von 1:1 Josef Lamprecht und Alois Schmidinger zum Heu einfahren nach Hause mussten. Statt mit einem möglichen Sieg endete das Spiel mit einer deftigen 1:6 Niederlage.

Stets in Aufstiegsgefahr

In den Achtziger Jahren war der TSV unter den Trainern “Ufo” Unterforsthuber und Günter Verbega stets mit an der Tabellenspitze zu finden, eine Meisterschaft wollte aber nicht gelingen. Einige Vizemeisterschaften waren zu feiern. 1984 kam dafür erstmals die Reserve zu Meisterehren, nachdem man sich in Heiligkreuz gegen Kay durchsetzen konnte.

1985 konnten die Früchte einer kontinuierlich guten Jugendarbeit geerntet werden. Die A-Jugendlichen gewannen die Meisterschaft und bildeten mit Christian Sewald, Thomas Schmidinger, Richard Wenzl, Bernhard Lamprecht und Manfred Edlmann das Gerippe der späteren A-Klassenmannschaft. So wurde allein 13 mal Manfred Edlmann Torschützenkönig der Ersten Mannschaft in Schnaitsee und erzielte bis jetzt unerreichte 365 Treffer.

Schicksalsschläge für die Fußballabteilung

In den Jahren 1985 bis 1987 mußte der TSV Schnaitsee von einigen Fußballkameraden Abschied nehmen. Im April 1985 kam unser Nachwuchsspieler Wolfgang Dotzauer bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

Im Oktober 1986 traf die Nachricht vom Unfalltod unseres Spielers und Freundes Alois Schmidinger (Bild) den TSV Schnaitsee und besonders die Fußballabteilung wie ein Schock. Als hochtalentierter Fußballer und langjähriger Spielführer war er über ein Jahrzehnt das Aushängeschild unserer Fußballmannschaft. Darüber hinaus war er für viele Aufgaben innerhalb des Vereins immer ansprechbar.

Auch 1987 setzte sich diese schwarze Serie fort: Am 2. August kamen bei einem Verkehrsunfall bei Titlmoos die hoffnungsvollen Nachwuchstalente Martin Siglreithmaier und Rudolf Zieglgänsberger zu Tode. Kurz darauf verstarb am 5. September urplötzlich auch noch unser langjähriger Fußballer Richard Wenzl.

Aufstieg in die B-Klasse

Mit Trainer Günter Verbega und Abteilungsleiter Sepp Fenis gelang es der Zweiten Mannschaft 1986 wieder einen Meistertitel für den TSV zu erringen. Auch die “Erste” ließ sich nicht lange bitten und feierte 1987 nach zwei Entscheidungsspielen in Hirten den Aufstieg in die damalige B-Klasse (heute Kreisklasse). Tagelang wurde der Triumph im Harpfinger Bierzelt und beim Schederecker gefeiert.

Nach mäßigem Start in der Saison 1987/1988 übergibt Trainer Verbega kurzfristig sein Amt an Josef Schluck. Ihm folgt in dieser turbulenten Phase der Paradiesvogel Couzard als Trainer. Ohne Erfolg hört dieser im April 1989 nach einer Niederlage in Edling auf. Zum Abschluss der Saison feiert im Mai 1989 Gerhard Westner als erster Spieler im TSV sein 500. Spiel bei den Senioren.

Die Meister 1987: (hinten v.l.) Josef Lamprecht, Herbert Fritz, Wast Schederecker, Gerhard Westner, Bernhard Lamprecht, Alois Hamberger, Michael Wenzl, Thomas Schmidinger, Richard Wenzl, Christian Sewald, (vorne v.l.) Josef Schluck, Manfred Edlmann, Edwin Mittermaier, Roland Ederer, Hans Lamprecht

Horst Hubl übernimmt das Zepter

Mit der Verpflichtung von Trainer Horst Hubl durch die Abteilungsleiter Josef Schluck und Hans Wimmer kommt beim TSV nun die erfolgreichste Phase der Vereinsgeschichte. 1989 in einem Entscheidungsspiel am 17. Juni gegen Reichertsheim nur knapp dem Abstieg entronnen, feierte die Erste 1990 nach dem 3:1 Sieg gegen Tattenhausen die Meisterschaft und den damit verbundenen A-Klassenaufstieg.

Ein kollektiver Freudentaumel und ausgiebige Meisterfeiern im Sportheim, im Garser Bierzelt und im Schederecker-Saal suchen ihresgleichen. Vom letzten Saisonspiel in Rott wird im Autokonvoi ein Triumphzug nach Schnaitsee organisiert. Stürmer Günter Pichler läßt mit seiner Trompete den Triumphmarsch bis in den früher Morgen immer wieder erklingen.

A-Klassenzeit mit Stadionzeitung und abwechslungsreichem Halbzeitprogramm

Trostberg, Traunreut, Bad Reichenhall, Altötting – vermehrt aus Städten der Umgebung kamen nun die gegnerischen Mannschaften, mit denen man es in der A-Klasse zu tun hatte. Unser TSV behauptete sich aber gut und landete in den beiden ersten Spielzeiten jeweils im gesicherten Mittelfeld.

(hinten v.l.) Hans Lamprecht, Gerhard Westner, Wast Schederecker, Michael Wenzl, Christian Sewald, Günter Pichler, Alois Hamberger, Horst Hubl, (vorne v.l.) Manfred Edlmann, Herbert Fritz, Rupert Unterauer, Edwin Mittermaier, Thomas Schmidinger, Bernhard Lamprecht, Roland Ederer

Ufo Unterforsthuber, nun wieder in der Abteilungsleitung aktiv, und Michael Wenzl führen in der Saison 1990/1991 den “Schnaitseer Weitse(h)er” als Stadionzeitung ein. Damit haben die Fußballer endlich etwas größere finanzielle Möglichkeiten. Später zeichnete dann die Abteilungsleitung um Josef Schluck und Hans “Szarmach” Wimmer für die Zeitung verantwortlich. Seit Sommer 1996 (Anfangsformation Hochreiter Hermann, Heistracher Manfred, Oberbauer Martin und Schachner Thomas) ist die Redaktion dieser Festschrift mit der Stadionzeitung betraut.

Mit einem abwechslungsreichen Halbzeitprogramm fand der TSV auch überregional große Beachtung. So wurde im September 1990 ein “Superschuss”-Wettbewerb ausgetragen. Dabei musste der Ball von der Mittellinie ins Tor geschossen werden, natürlich ohne vorher den Boden zu berühren. Richard Wenzl aus Schnaitsee schaffte dies und gewann einen Träger Bier. Der A-Jugendliche Thomas Schachner schoss trotz der gewaltigen Entfernung sogar über das Tor.

Nach zweijähriger erfolgreicher Trainertätigkeit verlässt Horst Hubl 1991 den TSV Schnaitsee. Nach nur dreiwöchigem Intermezzo muss dessen Nachfolger Alois Dobusch wieder den Hut nehmen und Fritz Wolf Platz machen. Dieser führt die Mannschaft durch die erfolgreichste Saison. In der Rückrunde stehen in der A-Klasse sensationelle 8 Siege in Folge zu Buche.

Abschied aus der A-Klasse

Ein Aderlass in der Mannschaft führte 1993 zu einem sang- und klanglosen Abstieg in die B-Klasse. Fritz Wolf wird durch Wilfried Katozka ersetzt. Aber selbst in der B-Klasse ist der Abwärtstrend nicht zu stoppen. In bereits aussichtsloser Situation am Tabellenende übernimmt Ufo Unterforsthuber das Traineramt und Manfred Edlmann wird aus Wasserburg zurückgeholt. Trotz einer famosen Rückrunde muss am Saisonende der bittere Gang in die C-Klasse angetreten werden.

Auf und Ab für den TSV

Sofortiger Wiederaufstieg wurde für die Saison 94/95 als Parole ausgegeben. Und tatsächlich erreichte die Mannschaft den 2. Platz und damit ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg. Das Spiel gegen Winhöring wurde leider mit 1:2 verloren, die Saison aber mit einer denkwürdigen Fete beim Schederecker beendet. 1995/1996 gab es erstmals 3 Punkte für einen Sieg. Trotz einer schwächeren Vorrunde wurde der TSV dank einer souveränen Rückrunde Meister. Spannende Last-Minute-Siege gegen Griesstätt und Wasserburg ebneten den Weg, ein 15:0 Kantersieg gegen Schonstett besiegelte dann denn Aufstieg.

In der Folgesaison übernahm Abteilungsleiter Josef Schluck zusätzlich das Traineramt und führte die Mannschaft bis kurz vor Schluss stets im gesicherten Mittelfeld. Als nur noch ein Punkt abgänglich war, um den Klassenerhalt endgültig zu sichern, verbündeten sich alle Fußballgötter der Welt gegen den TSV. Es war wohl auch fehlende Cleverness, dass unsere Mannschaft diesen einen Punkt nicht schaffte. Höhepunkt war der letzte Spieltag, an dem wir in Pittenhart gastierten. Nach einer desolaten Leistung lag man in der Halbzeitpause mit 0:3 aussichtslos in Rückstand. Doch die Spieler um Hans Lamprecht, der mit diesem Spiel seine Karriere beenden wollte raffte sich noch einmal auf und schaffte den sensationellen 3:3 Ausgleich. Ein Schiedsrichter der sich etwas zu wichtig nahm wollte das Spiel aber nicht nach 90, sondern erst nach 96 Minuten abpfeifen. In besagter Minute entschied er auf einen äußerst fragwürdigen Freistoß, den der Pittenharter Spezialist Thusbaß zum 4:3 Endstand versenkte. Das Ziel so knapp vor Augen habend, musste man demoralisiert in die Relegation und stieg sang- und klanglos ab.

Mit Ufo Unterforsthuber am Ruder sollte es in der Saison 1997/1998 wieder aufwärts gehen. Zu wenig Einsatz und Begeisterung der gesamten Mannschaft ergaben am Ende nur Rang 7, wobei Michael Wenzl in den letzten Wochen das Training übernahm.

Fritz Graßl in Personalunion

Eine spektakuläre Neuverpflichtung gab es vor der Saison 98/99 zu vermelden: Vitus Erl aus Waldhausen konnte als neuer Trainer verpflichtet werden. Auch mit ihm wurde der angepeilte Aufstieg verpasst und nur gut ein Jahr nach Dienstantritt wurde er vom neuen Abteilungsleiter Fritz Graßl als Trainer beerbt.

Inzwischen wurde der Spielbetrieb durch den Bayerischen Fußballverband neu geordnet. Die Reservemannschaften wurden nun in eigenen Klassen mit Aufstiegsberechtigung geführt. Mit den Rängen 5. (Erste) und 7. (Zweite) verfehlte man das Ziel.

Seit dieser Saison 2000/2001 führt nun Martin Oberbauer die Abteilung Fußball. Ihm zur Seite stehen Fritz Graßl, der weiter als Trainer fungiert, und schon seit ewigen Zeiten unermüdlich im zweiten Glied Hans “Szarmach” Wimmer.