Schnaitsee gewinnt auch gegen Albaching

Nachdem man letzte Woche einen ungefährdeten 1:0 Sieg einfuhr, empfing man bei Dauerregen und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt die Nasenbachkicker aus Albaching. Trainer Sonnenhuber schmiss auf Grund des UEFA Cup Qualifikations-Rückspiels gegen den färöischen Erfolgsklub Klaksvikar Itrottarfelag (Hinspiel in Klaksvik 1:1) die Rotationsmaschine an.

Nach fünf Spielminuten dann schon die kalte Dusche fürn TSV. Einen verunglückten Rückpass drosch Torhüter Herbst dem zurückgeeilten Eric Löffelmann in die Weichteile, von dort tropfte dieser wunderbar zu Bareuther, welcher überlegt einschob. Doch Lamprecht, Erdmann & Co. schlugen umgehend zurück. Ein weiter Blank-Freistoß klatschte an die Latte, fiel Anton Lamprecht vor die Füße, der ließ mit einer dynamischen, fast maistätischen Körpertäuschung zwei Verteidiger aussteigen und stellte auf 1:1. Anschließend plätscherte die Partie etwas vor sich hin, Standardsituationen prägten weiterhin das Bild. Die Partie nahm jedoch noch einmal Fahrt auf vor der Pause. Nach einer Spieleröffnung a la Artilleriebeschuss durch Johannes „Bepp“ Lepschy gelangte der Ball nach guter „hang time“ zu Dominik Schederecker, der legt zum mitgelaufenen Paula Oberbauer quer und schon war die Partie gedreht.

Die Gäste kamen druckvoll aus der Kabine. Auf Schnaitseer Seite kam Blase Altenweger für Thomas Oberbauer, welcher zur Heuernte nach Hause musste – Mitte April, bei Dauerregen und 4°C. Altenweger destabilisierte zunächst sowohl eigene Abwehr als auch Mittelfeld, verwirrte aber durch die ein oder andere Slapstick-Einlage auch die Oibich Offensive und so erhielt man irgendwie kein Gegentor (M. Herbst saß zum Glück nur auf der Bank). Die Sonnenhuber Elf fand nun vermehrt Räume zum Kontern vor, doch ein ums andere Mal wurde man durch den umsichtigen Schiedsrichter Klaus Bonert auf deutliche Abseitsstellungen hingewiesen. Kurz vor Schluss fiel dann doch noch die Entscheidung. Severin Schlucks immenser Einwurf fand auf Höhe der Mittellinie Martin Erdmann, welcher per Außenschienbeinschlenzer „gezielt“ in den Lauf von Tobi Gmeindl „passte“. Dieser stellte mit einem satten Linksschuss den 3:1 Endstand her. Weitaus dramatischeres gab’s vom Topspiel der Reserve zu berichten. Durch ein Torwarttor in der 91. Spielminute konnte der TSV zunächst ausgleichen, ehe Reservekapitän Lukas Lamprecht in der 93. Minute das Spitzenspiel für unseren TSV entschied. 

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Kommentar

  1. Respekt – unsere Fernsehturm-Kicker haben in allen Bereichen einen „Flow“. Weiter so.
    Seit Monaten unbesiegt, das schweißt zusammen.
    Freu mich auf die nächsten Spiele…
    gandhi

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