Die Schnaitseer empfingen ersatzgeschwächte Griesstätter an der Kirchensurer Straße. Die Marschroute der Partie war früh erkennbar, die Gäste setzten auf eine tiefe, gut gestaffelte Defensive und Schnaitsee hatte viel Ballbesitz. Diese Kräfteverhältnisse wären früh fast gekippt worden, denn Korbinian Linner drosch das Leder nach einem weiten Einwurf an die Latte – Glück für die Heimelf. Anschließend probierten die Gastgeber viel, doch in Ballbesitz versprühte man wenig Esprit, einfache Fehler machten die Angriffsbemühungen spätestens im letzten Drittel zu Nichte. So blieb noch das Mittel Fernschüsse, welche aber entweder das Gästetor weit verfehlten oder sichere Beute für Alexander Sonnenhuber wurden. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff wurde es dann nochmal wirklich gefährlich vorm Griesstätter Tor, doch Verteidiger Daniel Rafschneider lenkte das Leder über den eigenen Querbalken.
Durchgang zwei war ein Abziehbild des ersten, nur das der TSV Schnaitsee nun etwas zielstrebiger agierte – bei den Gästen schwanden mit zunehmender Spieldauer allmählich die Kräfte. Erneut griffen die Fernsehturmkicker zu Fernschüssen, welche aber allesamt spätestens Torwart Sonnenhuber entschärfte oder ein Abwehrbein dazwischen war. Die Gäste strahlten ihrerseits zwar einen latente Kontergefahr aus, doch einen Torschuss konnte die Elsner-Elf nicht verbuchen. In den Schlussminuten folgte dann die größte Schnaitseer Chance als Hans Mittermayr Dominik Schederecker bediente, der Stürmer aber aus fünf Metern am Tor vorbei köpfte. Zudem folgte in der Nachspielzeit ein Freistoß an der Strafraumkante, welcher aber ebenfalls von Torhüter Sonnenhuber entschärft wurde. So blieb es bei einem 0:0.
Nach dem Abpfiff war man im Schnaitseer Lager natürlich enttäuscht über ein mühsames 0:0 gegen einen schlagbaren Gegner, auch weil so Oberbauer & Co. so im Keller auf der Stelle treten und die Spieltage immer weniger werden.
TSV Schnaitsee 